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Melser «Kantersieg» Im Eishockeyland

Melser «Kantersieg» im Eishockeyland

Beitrag aus dem Sarganserländer vom 4. Juli 2018

Langnau und das Emmental sind Eishockeyland, doch nun ist Hochsommer und das Eis im Hockeytempel Ilfishalle abgetaut. Am vergangenen Wochenende war die 9000-Einwohner-Gemeinde fest in Turnerhand, statt 6000 Menschen wie an einem ausverkauften Heimspiel der SCL Tigers strömten rund 10’000 herbei, unter ihnen 4300 aktive Turnerinnen und Turner.

Aus dem Sarganserland war der Turnverein Mels angereist, einmal mehr bildete er mit dem DTV Mels ein gemeinsames Turnfest-Team. Am Sonntag wurde die Melser Delegation an der Schlussfeier im Eishockeystadion als Turnfestsieger des Verbandsturnfests Bern Oberaargau-Emmental geehrt. Die Entscheidung in der 1. Stärkeklasse des dreiteiligen Vereinswettkampfs, der Königskategorie eines jeden Turnfests, war keine knappe, sondern eine selten klare: Gut zwei Punkte mehr hatten die Melserinnen und Melser auf dem Konto als der zweitklassierte TV Biglen, 29,11 zu 27,07 lautete das Verdikt.

Die höchsten beiden Noten steuerten die Barrenriege (9,84) unter der Leitung von André Marthy und Benjamin Müller sowie die Pendelstafette (9,83) der Leichtathletikriege um den Chef Ralf Kurath bei. Die Bodenriege mit dem Leiterduo Michael Thoma und Roger Marti totalisierte 9,80 Punkte. Die Leichtathletikriege erreichte ausserdem 9,77 Punkte im Kugelstossen, 9,68 im Weitsprung, 9,67 im Hochsprung und 9,57 im 800-m-Lauf. Die Schulstufenbarrenriege des DTV Mels mit der Leiterin Nicole Dort steuerte 9,34 Punkte zum hohen Total bei, die Team-Aerobic-Riege mit den Leiterinnen Samira Kohler, Simone Pfiffner und Tatjana Vils 8,98 Punkte.

Das Turnfest war ein Sommerfest, doch die Hallenmenschen, wie die Aktivmitglieder der Barren- und Bodenriege vereinsintern genannt werden, blieben auch im Emmental Hallenmenschen – sie turnten in der Ilfishalle. Umso willkommener waren die Abstecher ins Freibad am gleichnamigen Fluss. Es war für die Melser Turnerschar auch die perfekte Überleitung in die Sommerpause nach einer sehr intensiven und erfolgreichen ersten Saisonhälfte.

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